Zum Hauptinhalt springen Zur Navigation springen Ganz nach unten springen
Frau mit Kopftuch hält Smartphone und fotografiert ein Gebäude in einer Straße

Digital, aber sicher! // Digital ama ba amniyat!

Medienkompetenz für afghanische Frauen in Dresden

Gemeinsam mit dem Kinder- und Elternzentrum Kolibri e.V. / Villa der Kulturen stärken wir digitale Kompetenzen von geflüchteten Frauen aus Afghanistan. Das Projekt ist niedrigschwellig, praxisnah und zweisprachig.

Das Smartphone ist für viele geflüchtete Frauen das wichtigste Fenster zur Welt: sie telefonieren, schreiben Nachrichten und halten per Videocall Kontakt zu ihrer Familie in Afghanistan. Doch mögliche Risiken, ob beim Teilen von Kinderfotos, beim Umgang mit Passwörtern oder beim Erkennen von Betrugsmaschen, sind oft wenig bekannt.

Hier setzt unser Projekt "Digital, aber sicher! // Digital ama ba amniyat! an.

Was wir tun:

In fünf Workshops begleiten wir eine Gruppe von rund 15 afghanischen Frauen mit geringer deutschsprachiger Literalität durch die wichtigsten Themen der digitalen Welt: von den Grundlagen des Smartphones über sichere Kommunikation in sozialen Medien bis hin zu sicherer Internetrecherche und einem ersten Blick auf Künstliche Intelligenz.

Alle Workshops finden mit Dolmetscherin (persisch/dari) und Kinderbetreuung in der Villa der Kulturen statt und berücksichtigen so die Lebensrealität der Teilnehmerinnen. Am Ende der Workshopreihe gestalten die Frauen gemeinsam einen kleinen Videobeitrag, in dem sie teilen, welche Inhalte für sie im Workshop besondere Bedeutung hatten.

Die Themen im Überblick:

  1. Workshop: Das Smartphone verstehen: Grundfunktionen, Apps, Notfallkontakte
  2. Workshop: Sicher verhalten: Passwörter, Fotos und was ich niemals tun sollte
  3. Workshop: Nützliche Apps: Übersetzung, Navigation, Behördentermine
  4. Workshop: Messenger & soziale Medien: Fake News erkennen, sicher kommunizieren
  5. Workshop: Internet, Einkauf und KI: Recherchieren, Betrug erkennen, neue Tools kennenlernen

Alle Handouts entstehen bebildert und werden als freie Materialien (Creative Commons), damit andere Anlaufstellen sie nachnutzen können.

Warum dieses Projekt?

Die Grundlage dieses Projekts ist eine langjährige Vertrauensbeziehung zwischen dem Kolibri e.V. und den Frauen aus der Community. Das Medienkulturzentrum Dresden bringt die medienpädagogische Expertise ein. Gemeinsam schaffen wir einen vertrauten und sicheren Rahmen, in dem gemeinsames und konzentriertes Lernen möglich wird. Das Projekt leistet damit einen Beitrag für digitale Teilhabe.

 

 

Weitere Projekte für Erwachsene

4 Kinder im Scheinwerferlicht auf einer Bühne, eins hält ein Mikrofon, alle lächeln, es scheint gute Stimmung zu sein.
Deutscher Multimediapreis mb21

Deutscher Multimediapreis mb21

Der Deutsche Multimediapreis mb21 ist seit 1998 der einzige bundesweite Kreativwettbewerb für digitale Projekte von Kindern und Jugendlichen bis 25 Jahre. Ob Game, Animation, Robotik oder Podcast – wer kreativ mit Medien arbeitet, kann mitmachen. Die besten Projekte werden beim jährlichen Medienfestival in Dresden ausgezeichnet. Weiter lesen
Blick durch eine Kamera auf einen Vortrag mit Publikum in einem Veranstaltungsraum mit Projektionsleinwand und Beleuchtungstechnik
Erwachsenenbildung

Erwachsenenbildung

Gefördert durch die Sächsische Landesmedienanstalt bieten wir Erwachsenen in Dresden Orientierung in der digitalen Welt: Nachrichten- und Informationskompetenz, Medienerziehung, digitale Tools sowie politische Bildung – für Eltern, Fachkräfte aus Bildung und Vermittlung und alle, die die digitale Gesellschaft mitgestalten möchten. Weiter lesen
Mehrere Personen sitzen an einem Tisch mit Bastelmaterialien wie Scheren, Klebeband, Stiften und ausgeschnittenen Papierformen
jugend hackt

Jugend hackt Sachsen

"Jugend hackt" ist ein außerschulisches Projekt für technikbegeisterte Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren, die mit Code die Welt verbessern wollen. In regelmäßigen Labs und Events entwickeln sie gemeinsam mit ehrenamtlichen MINT-Fachkräften kreative Lösungen für gesellschaftliche Probleme und eine offene und gerechte Gesellschaft. Weiter lesen