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Trainer-Training
RealLife I Jumper - der Sonntag
Rückblicke der Teilnehmer, weitere Informationen und Fotos auf der Website von RealLife I Jumper

Vom 4. – 6. Juni 2010 erlebten 25 Jugendliche zwischen 14 und 27 Jahren eine actionreiche Kombination aus der Sportart Parkour, Computer spielen im Team und kreativen Chillout-Aktionen.
Mit einem Einblick in die Themen "Faszination Computerspiele" und "Parkour - mit Eleganz effizient durch den urbanen und natürlichen Raum bewegen" startete das Wochenende, die Teilnehmer lernten sich, die Tracuere und das Team kennen. Am Abend gab es eine Circuit Bending - Performance von Alwin Weber. "Circuit Bending" beschreibt die Modifikation und Veränderung von elektronischen, batteriebetriebenen Musikinstrumenten auf unterschiedlichste Arten. Einige Jungen konnten sich danach einmal selbst ausprobieren, die anderen ließen den Tag am Lagerfeuer ausklingen.
Der Samstag stand dann ganz im Zeichen der Computerspiele wie Secret Maryo Chronicles, Free Running und Mirror's Edge und dem Aufbau und gemeinsamen Entwickeln von Hindernissen in der Turnhalle. Schnell waren zwei Gruppen aufgeteilt: Eine Gruppe spielte das Computerspiel, die andere erlernte mit Unterstützung der Traceure (Parkourkenner) die Bewegungen im urbanen Raum. Nach drei Stunden wurde gewechselt. Zum Abschluss des Tages stieg eine LAN-Party mit Trackmanis und Mr. Pedman - natürlich ganz klassisch mit Pizza dazu.
Am Sonntag ging es bei bestem Wetter an die frische Luft - die Traceure zeigten Parkour in seiner reinsten Form und es war für alle Teilnehmer der krönende Abschluss.
Das Projektbüro des Medienkulturzentrum Dresden e.V. beschäftigt sich seit drei Jahren mit dem Thema kreativer Umgang mit Computerspielen. Neben Informationsveranstaltungen für Lehrer oder Eltern werden Kreativprojekte zu den Themen Machinima, Gamedesign und Spielentwicklung insbesondere für Kinder und Jugendliche angeboten.
Das Institut für Computerspiel - Spawnpoint klärt seit 2007 in emanzipatorischer Tradition der Medienpädagogik Spieler und Nicht-Spieler von Computerspielen über Chancen und Risiken auf. Das Institut bietet Know-how, Wissen und Equipment, um das Computerspiel zu erfahren und zu nutzen. Darüber hinaus versteht sich Spawnpoint als Forschungsinstitut, um dieses relativ neue und sich stetig entwickelnde Medium in offenen Fragen zu erkunden.
Das Projekt RL I Jumper wurde von Gerrit Neundorf (Institutsleiter) entwickelt und bisher in unterschiedlichen Kontexten durchgeführt. Über die Anfrage einer Erweiterung des Projektes seitens des Medienkulturzentrums Dresden war Spawnpoint sehr erfreut und entwickelte gemeinsam mit dem Medienkulturzentrum Dresden ein 3-Tages-Projekt.